Landesverband Salzburg
NOTRUF 144

Fließwasserretterkurs der Wasserrettung LV Salzburg

Kommt es zu einer Personenrettung aus einem Gebirgsfluss, einem Hochwasser, zu einem Verkehrsunfall in einem Flussbereich oder einer Suchaktion  so sind sie die Retter für dieses Einsatzgebiet, die Fließwasserretter der Österreichischen Wasserrettung. International wird diese Ausbildung oft auch als Strömungsretter bezeichnet.

Am Pfingstwochenende war es wieder soweit. Es wurde ein Kurs für dieses Aufgabengebiet im Landesverband Salzburg abgehalten. Am Freitagabend startete die Ausbildung mit einem Theorieteil im Schulungsraum der Wasserrettung Bischofshofen. Am Samstag und Sonntag fanden die praktischen Übungsstationen an der Salzach zwischen Lend und Schwarzach statt. Von den 22 Kursteilnehmern (21 des LV Salzburg, 1 Teilnehmer vom LV Steiermark) mussten die Übungsstationen: aktives und passives Schwimmen im Fließgewässer mit einer Strecke von vier Kilometern, gesichertes Retten am Seil, Retten mit Wurfsack, Abseilen in ein Flussbett und die Personenbergung über die Uferverbauung mit Seilsicherung und Korbtrage durchgeführt werden. Ebenso wurde ein Praxisbeispiel von den Kursleitern mit den Teilnehmern aufgearbeitet. In diesem Fall wurde am Sonntag der Verkehrsunfall, welcher sich in der Nacht zuvor genau im Übungsgebiet ereignete, aufgearbeitet und durchgesprochen. Mit dem theoretischen Test und der praktischen Überprüfung wurde am Sonntag der Kurs abgeschlossen.

Der Fließwasserretterkurs stellt die Grundlage für einen Wasserretter in unserer Alpenregion. Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Ausbildungsstufe, den Wildwasserretter. Sozusagen die Matura für einen Wasserretter im Gebirge.

Diese beiden Kurse werden vom Landesverband Salzburg abwechselnd im Jahreszyklus angeboten.

Die Prüfungskommission des LV Salzburg, mit ihrem vorsitzenden Wildwasserreferenten Herbert Gewolf jun., gratuliert allen Teilnehmern herzlich zu ihrer erfolgreichen Ausbildung. Ebenso gilt der Dank den Ortsstellen Bischofshofen und Schwarzach für die zur Verfügung gestellten Rettungsgeräte und der Infrastruktur.   

 

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